Klassentreffen vom 31. August 2024 in Hindelbank, organisiert von Karin Steiner-Luginbühl und Urs Flückiger. Fotos: Fritz Locher

Begleitet von der Spätsommersonne treffen wir uns um 13:00h bei der Schule Hindelbank. Schon vor dem Gebäude fallen uns einige bauliche Veränderungen, welche seit unserem Abgang im Jahre 1985 vorgenommen worden sind, auf. Zudem fehlt das von uns erstellte Wandgemälde. Auch rätseln wir über das auf dem Boden angebrachte schraffierte Viereck. Mit jeder Person, welche zu uns stösst, wird das Stimmengewirr lauter. Es werden Anekdoten von früher aufgefrischt und Neuigkeiten ausgetauscht. Zum Treffen gesellen sich auch die Lehrer - ja, so wurden die Lehrpersonen zu unserer Zeit noch genannt - Franz Gäumann, Otto Hofer, Rudolf Mauerhofer und Marianne Straubhaar, welche nach 40Jahren erstmals aus dem hohen Norden zu unserem Klassentreffen reiste. Inzwischen sind alle angemeldeten Personen eingetroffen. Nur mit Mühe gelingt es Urs, das Stimmengewirr zu übertönen und uns eine der beiden aktuellen Schulleiterinnen, Frau Christine Thomet, vorzustellen. Sie führt uns im Anschluss durch unsere ehemalige Bildungsstätte. Wir beginnen mit der Besichtigung der Turnhallen, welche zu unserer Zeit noch übereinander waren. Heute sind sie nebeneinander und lassen sich mittels Vorhang zu einer grossen Halle verbinden. Dann dürfen wir die neue und grosszügig dimensionierte Schulküche bestaunen. Hier macht es sicher Spass, die Kunst des Kochens erlernen zu dürfen. Wir erfahren, dass sich diese Küche auch mieten lässt. Eine Etage höher befindet sich nach wie vor die Aula. Allerdings ist die Bühne nicht mehr dort, wo sie einmal war. Durch den Anbau der Schulküche bestand die Möglichkeit, die Bühne nun darüber zu platzieren. Dadurch ist die Aula nun etwas grösser. Trotzdem kommen Erinnerungen an unser Abschlusstheater hoch. Wir erinnern uns, dass es "Jo d'Schuel" hiess und Otto Hofer Regie geführt hat. Einige erinnern sich sogar an ihre damalige Rolle. Oder daran, dass die Aufführung damals auf Video gebannt worden ist. Das OK konnte die Aufnahmen bislang aber nicht auftreiben.

Wir lassen den Neubau hinter uns und verschieben ins Schulgebäude. Darüber, in welchem Klassenzimmer unser Unterricht damals stattgefunden hat, herrscht Uneinigkeit. Glaubt man der Mehrheit, besichtigen wir aber "unser" Zimmer. Aber auch hier ist die Zeit nicht stehen geblieben. Einen Hellraumprojektor sucht man zum Beispiel vergebens. Dafür hat ein Beamer Einzug gehalten. Gleich neben an befindet sich das Biologie-Zimmer - glauben wir. Aus diesem ist aber ein Klassenraum geworden. ...und aus dem Asservatenraum, also dort, wo sich die Präparate für den Unterricht befanden, eine Art Aufenthaltsraum. Auch das Fach Biologie gibt es in dieser Form nicht mehr... Auf dem Weg zum Apéro inspizieren wir noch das eine oder andere Zimmer. In Vitrinen im Verbindungsbau sind Vogelpräparate ausgestellt, genau so, wie wir es von 1985 noch in Erinnerung haben. Bei einer feinen Fleisch- und Käseplatte mit selbstgebackener Züpfe von Karin vertiefen wir uns in angeregte Gespräche. Etwas später nehmen wir den Weg zum Kirchgemeindehaus Hindelbank unter die Füsse oder Räder. Vorher stellen wir uns aber noch für ein Gruppenfoto vor die beiden Bäume, welchen die b-Klasse bei deren Pflanzung damals Paten stand. Im Kirchgemeindehaus nehmen wir etwas später ein köstliches Abendessen ein und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Besten Dank an Karin Steiner-Luginbühl und Urs Flückiger für die ausgezeichnete Organisation dieses Anlasses. Die nächste Zusammenkunft wird von Nicole Herren-Eggli und Stefan Iseli im Jahr 2028 organisiert.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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